· Riviere Noire ·

Drei musikalische Globetrotter: Das sind Rivière Noire, eine veritable „Super Group“ der Weltmusik. Das Trio besteht aus dem Brasilianer Orlando Morais, dem Bretonen Jean Lamoot und Pascal Danae, dem Mann von der Karibikinsel Guadeloupe. In Frankreich wurde ihr selbst betiteltes Debüt gerade als bestes Weltmusik-Album des Jahres ausgezeichnet.

Rivière Noire nehmen uns mit auf eine musikalische Weltreise. Karibische Rhythmen treffen brasilianische Leichtigkeit und bretonisches Kulturgut. Gesungen wird auf Portugiesisch, Spanisch und in der Landessprache Malis. Denn das Trio ist kein Fan der Sesshaftigkeit. Und obwohl man in Paris erstmals zu Studio-Sessions zusammenkommt und eine gemeinsame Liebe zu Größen wie Ry Cooder, Ali Farka Touré, Salif Keita und Caetano Veloso entdeckt, ist der Ruf Afrikas doch von Anfang an unüberhörbar. Schon bald reisen Rivière Noire nach Mali, ins Studio von Salif Keita in Bamako. Von der dortigen Begegnung mit der legendären, inzwischen leider verstorbenen Sängerin Bako Dagnon schwärmen die drei Musiker heute noch!

So kommt es, dass sich portugiesische, kreolische und afrikanische Dialekte musikalisch vermischen und ganz neue Songs von Erinnerung, Liebe und Hoffnung entstehen. Der unbedingt lebensbejahende Track „Bato Longe“ ist spontan 20 Minuten entstanden, bevor Gastsänger Kasse Mady Diabate im Studio eintrifft. Die Freude am gemeinsamen Musizieren merkt man diesem Track an! „Chovendo“, ein weiterer beeindruckender Song, handelt vom warmen Sommerregen, von der Wiedergeburt von Mensch und Natur. Und davon, dass jeder eine zweite Chance verdient!

Weitere Aufnahmen in Brasilien und Paris folgen. Und dann findet man sich zu guter Letzt in Paris wieder. Im September 2013 erscheint das Debütalbum von Rivière Noire dann in Frankreich, das von Kritik und Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen wird! Und die Reise ist noch lange nicht zuende!
2015 erschien das Album in Deutschland,Österreich und der Schweiz!